In der klaren Mitternacht

Was macht der zwölfte Doctor bei einer Chorprobe an der Coal Hill School? Weihnachten überstehen, am liebsten ohne Lieder – und dabei ganz nebenbei die Realität im Zaum halten. Dass beides nicht ganz nach Plan läuft, überrascht eigentlich niemanden. Vor allem nicht, wenn selbst die Kulissen anfangen, sich einzumischen.
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Clara packte ihn am Ärmel seines Mantels. Sie beugte sich zu ihm hin, damit niemand anderes sie hören konnte. „Du benimmst dich seltsam. Ich meine, noch seltsamer als sonst. Ist etwas nicht in Ordnung?“
„Oh, es ist immer irgendetwas nicht in Ordnung. Es ist nur so, dass ihr Menschen das normalerweise nicht bemerkt und einfach eurem Alltag nachg–“
„Nein, Doctor, ich meine genau hier und jetzt. Ganz konkret.“ Sie sah ihn eindringlich an. „Sind diese Kinder in Gefahr?“
„Nein. Überhaupt nicht.“
„Das letzte Mal, als du das gesagt hast, hast du einen Skovox Blitzer in die Schule gelockt und beinahe dafür gesorgt, dass sie zerstört wurde und gut hundert Menschen gestorben sind.“
„Ich hatte alles perfekt unter Kontrolle, bis dieser Sportlehrer beschlossen hat, die exakte Positionierung meiner Generatoren zu sabotieren!“ Er hielt inne, als Clara ihn scharf ansah. „Überlass das einfach mir und geh dem Ganzen aus dem Weg, dann ist niemand in Gefahr.“
„Nimm deine Sonnenbrille ab, schau mir in die Augen und sag das noch einmal.“
Der Doctor schob seine Sonnenbrille hoch, sah ihr in die Augen – und schwieg.
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